Dienstag, 18 Dezember 2018
2011 ADAC Ostsee-Rallye Teambericht Albert/Suling Drucken E-Mail
Montag, 24. Oktober 2011 15:10

Teambericht Albert/Suling zur ADAC Ostsee-Rallye
vom 10.09.2011


Die 4. ADAC Ostsee-Rallye fand im schönen Grömitz an der Ostsee statt. Die Sommerpause seit der Rallye Niedersachsen haben wir genutzt, um den Kadett mit einer Servolenkung auszustatten und kleinere Beschädigungen zu beheben.


Wir machten uns am Freitag um 5:30 Uhr auf den Weg gen Norden. Als Schrauber begleitete uns wieder Christoph Reineke. Unsere Besichtigung der Wertungsprüfungen begann um 11:00 Uhr. Die Veranstalter haben 7 verschiedene und gleichzeitig sehr anspruchsvolle Prüfungen vorbereitet mit 139 Kilometer Länge, die am Samstag dann unter Höchstgeschwindigkeit unter die Räder genommen werden sollten.
Die folgende Nacht war dann auch wieder früh zu Ende. Um 7:30 Uhr standen wir auf dem Service-Platz, um die letzten Vorbereitungen vor dem Start zu erledigen. Es nieselte leicht und so entschieden wir uns, die zwei verbliebenen Intermediates für die Vorderachse und zwei Regenreifen aufzuziehen. Um 8:38 Uhr ging es dann los. Unser Klasse war stark besetzt und starke Mitbewerber gingen an den Start.


Die WP1 war ein Rundkurs. Auf Grund des Wetters kam es hier zu leichten Verzögerungen im Ablauf. Wir starteten vorsichtig, da der Tag lang werden sollte. Vor WP2 kam es dann zu einem großen Stau. Ein Teilnehmer ist verunglückt und so musste die Prüfung annulliert werden. Die WP3 war wieder ein Rundkurs. Wir versuchten, die Geschwindigkeit zu erhöhen und den Rhythmus zu finden. Nun stand der erste Service an.

Das Wetter wurde trockener. Auf Grund feuchter Ecken beließen wir es auf der Vorderachse mit den Intermediates. Hinten tauschten wir von Regenreifen auf Slicks. Auf der WP4, welches die Wiederholung von der WP1 war, waren die Ecken immer noch stark feucht und schlüpfrig. Es war also die richtige Reifenwahl. Die WP5 war auf dem Truppenübungsplatz Putlos. Ein großes Militärgelände direkt an der Ostsee. Wenn man über die Kuppen aufs Meer zusteuert, hätte man einen herrlichen Ausblick. Dieser Blick blieb uns verwehrt. Wir konzentrierten uns lieber auf den Asphalt bzw. Schotter. Die Prüfung war fast 20 Kilometer lang und hat neben winkeligen Passagen auch lange Geraden geboten. Nach der Prüfung mussten wir feststellen, dass der Stoßdämpfer auf der rechten Seite beschädigt wurde. Somit hatten nur noch drei Reifen ständigen Bodenkontakt. WP6 und WP7 waren klassische Sprintprüfungen.


Im Service mussten wir nun die Bremsklötze tauschen. Diese waren an Ihrer Verschleißgrenze angekommen. Den defekten Stoßfänger konnten wir nicht mehr tauschen. Das Wetter war trocken, uns so kamen nun unsere guten Slicks zum Einsatz. Vom Veranstalter wurde uns mitgeteilt, dass es einen Unfall auf der A1 gab. Hier ist ein LKW umgestürzt, so dass es eine Vollsperrung gab. Wir bekamen daher eine Umleitungsbeschreibung ausgehändigt, um die WPs zu erreichen. Hier ein großes Lob an die Veranstalter, die an jeder Kreuzung einen zusätzlichen Einweiser einsetzten. Die WP8 war wieder die Putlos-Prüfung. Nach gutem Start traten Probleme mit der Bremse auf. Zum Ende der Prüfung war die Bremsleistung bei nahezu null. Bis zur WP9 hat sich die Flüssigkeit wieder abgekühlt und so konnten wir den kurzen Sprint in Angriff nehmen. Die WP10 wurde nur einmal gefahren. Der Schotteranteil betrug 30%. Dieser bot eine willkommene Abwechslung – war jedoch
mit einem defekten Stoßdämpfer nicht so leicht zu beherrschen. Danach folgte die Wiederholung der WP7.


Der letzte Service des Tages fand dann für uns ab 19:00 Uhr statt. Hier bauten wir die Zusatzscheinwerfer an, da wir mit Dunkelheit rechneten. Die letzte Wertungsprüfung war dann ein Rundkurs und es kam zu einer Verzögerung. Am Ende starteten wir deutlich nach der angesetzten Uhrzeit und so waren wir froh, unsere vier Xenonscheinwerfer dabei zu haben.
Das Ziel der Rallye war auf der Uferpromenade in Grömitz. Unter vielen Zuschauern konnten wir als guter Fünfter den Zielbogen durchfahren.
Die letzte Rallye des ADAC Masters ist am 22.10. in Kirchham bei Passau.


Einen Erfolg konnten wir bereits jetzt erzielen. Rolf Albert wurde als Fünfter in der Endwertung des Internationalen Norddeutschen ADAC Rallye Cup gewertet!

 
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