Dienstag, 23 Januar 2018
2009 JKS Wolfenbüttel (NFM) Drucken E-Mail
Donnerstag, 21. Mai 2009 13:35

JKS - Wolfenbüttel - NFM

 

Der dritte Lauf zur NFM Meisterschaft 2009 führte uns erstmalig nach Wolfenbüttel zum gleichnamigen Verein RSC Wolfenbüttel. Gefahren wurde auf einem großen Platz innerhalb eines ehemaligen Kasernengeländes. Obwohl dieser Platz allein von der Größe eine vernünftige Pylonenstrecke  hergegeben hätte, entschied man sich für einen Mickey-Mouse Parcours von teilweise deutlich unter 30 Sekunden Fahrzeit. Schade eigentlich und in Anbetracht von 160 Kilometer Wegstrecke dorthin (eine Tour) auch geradezu ärgerlich, wie ich finde.

Bereits die Anreise einiger AMC Fahrer verursachte am Morgen gleich einige Aufregung, denn die angegebene Adresse des Veranstaltungsortes war sehr diffus. Die ohne Hausnummer angegebene Straße „Am Exer“ war eine sehr lange Straße, die sich ringförmig durch ein ganzes Wohngebiet zog. Ohne Hinweis auf besagtes Kasernengelände war der Veranstaltungsort kaum zu finden, denn die Navi‘s führten einen ohne Hausnummer wohl nur ans falsche Ende.

Entgegen der Weser/Ems Meisterschaft starten hier die Kleinsten (K1) zuerst und die Startreihenfolge innerhalb der Klasse wird jedes Mal neu ausgelost.

 

K1

Erster AMC-Fahrer des Tages war unser Vincent. Er und auch Christian Lemke hatten ziemlich niedrige Startnummern gezogen und hatten dadurch den großen Nachteil, im Nassen starten zu müssen, denn es hatte noch kurz vor Beginn der Klasse K1 einen recht ergiebigen Regenschauer gegeben.

Vincent musste hier leider gleich im ersten Wertungslauf die bittere Erfahrung machen, dass ein kleiner Fahrfehler manchmal riesigen Einfluss auf das Endergebnis haben kann. So reichte es hier leider nur für einen der unteren Ränge.

Christian fuhr in seinem zweiten Wertungslauf  satte 2,5 Sekunden schneller als im ersten Lauf (nun auch im Trockenen), was aber durch einen Pylonenfehler wieder fast egalisiert wurde. Trotzdem wurde es ein guter sechster Platz. Tim Gruß war der nächste AMC Starter, allerdings schon ziemlich am Ende des Starterfeldes. Zwei recht identische Fahrzeiten hätten ein ziemlich gutes Ergebnis zur Folge haben können, wenn da im ersten Lauf nicht zwei Pylonen im Weg gelegen hätten. Platz neun geht dafür aber noch voll in Ordnung, denke ich. Letzter Starter dieser Klasse war Maxi Haake und der nutzte diesen gefühlten Vorteil auch sehr schön für sich. Am Ende standen zwei absolut identische Fahrzeiten ohne Fehler auf dem Zeitenzettel, was ihm einen hervorragenden vierten Platz bescherte und ganz nebenbei seine eindeutig nach oben ansteigende Formkurve bestätigt.

 

K2

In dieser Klasse hatten wir mit Nina Steffens und Nico Raaf zwei weitere AMC-Fahrer am Start. Nico drehte, wie so oft, recht unauffällig aber auch sehr effizient seine Runden und erreichte damit trotz einer Pinne aus dem ersten Lauf einen sehr guten sechsten Platz. Unsere Nina war auch wie gewohnt  recht flott unterwegs, konnte im zweiten Lauf sogar noch eine ganze Sekunde finden. Leider fielen ihr dort auch zwei Pylonen vors Kart, was ihr am Ende leider vier Plätze raubte, mit Platz 10 aber dennoch eine gute Platzierung einbrachte.

 

K3

Die K3 war die letzte Klasse des Tages, in der mit Pia Steffens, Olli Runge und Nico Post noch einmal Fahrer des AMC Asendorf an den Start gingen. Zu dieser Klasse fällt mir eigentlich nur eines ein. Eng, enger, und K3. Alle drei haben beide Läufe fehlerfrei absolviert, was eigentlich schon mal eine gute Ausgangsposition darstellt und alle drei waren super konstant in ihren Rundenzeiten. Zum Vergleich zwischen 1WL/2WL. Olli: 26/100 Sekunden, Pia: 3/100 Sekunden und Nico 1/100 Sekunde. Allein die Fahrzeit selber machte also den Unterschied und hier war es so eng, dass teilweise kein Blatt Papier zwischen die Zeiten passte. Olli riskierte hier am Meisten und belohnte sich mit einem sehr guten fünften Platz. Auf Platz vier fehlte ihm nur 1/100 Sekunde. Nico ging hier etwas verhaltener zu Werke und sicherte sich am Ende Platz acht. Pia war hier nur unwesentlich langsamer als Nico und konnte sich mit Platz 17 in einem Starterfeld von 28 Fahrern einen guten Platz im Mittelfeld erfahren.

  

Auch wenn an diesem Tag für uns keine Podiumsplätze herausgesprungen sind, so haben sich einige Fahrer von uns mit ihren Ergebnissen eine Chance auf eine Platzierung unter den ersten Drei in der NFM-Wertung offengehalten. Letzter Lauf für die Quali zur Deutschen Meisterschaft wird dann am 22.8 in Jever sein, also auf Weser/Ems Terrain. Mal schauen, was da so geht…

 

 

Es grüßt …der Falk .

 
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