Dienstag, 23 Januar 2018
2009 JKS MSC Osnabrücker Land Drucken E-Mail
Sontag, 09. August 2009 15:00
Wie auch schon im letzten Jahr war der MSC Osnabrücker Land Ausrichter für die erste Kartslalom-Veranstaltung nach den Sommerferien. Austragungsort war diesmal aber nicht bei Karmann in Osnabrück, sondern erstmalig der Parkplatz eines Restpostenhändlers in der Nähe von Melle. Der Platz und das Wetter waren durchaus in Ordnung und auch der Parcours  war ansprechend, an einigen Stellen recht anspruchsvoll aber insgesamt gut fahrbar. Und trotzdem war es irgendwie nicht so ganz der Tag der AMC Starter. Mit leider nur zwei Podestplätzen in allen Klassen haben wir schon wirklich erfolgreichere Wochenenden erlebt. Aber der Reihe nach.

 

K3:   Wie immer die erste Klasse des Tages. Timo Matheus als erster AMC Starter erreichte hier mit Platz 12 sein bisher bestes Saisonergebnis. Ohne die sechs Strafsekunden aus dem zweiten Lauf wäre sogar noch mehr drin gewesen. Bei Pia Steffens lief es recht ähnlich. Im ersten Lauf noch recht vorsichtig und fehlerfrei wollte sie im zweiten Umlauf noch ein wenig nachlegen. Hat sie dann auch gemacht und dadurch noch ca. 1,5 Sekunden gefunden aber leider kreuzten dann plötzlich noch zwei Pylonen ihren Weg. Mit Platz 9 erreichte sie somit einen guten Platz im Mittelfeld. Nico Post wollte hier nichts anbrennen lassen und fuhr von Anfang an auf Angriff. Leider erging es ihm hier wie schon so oft in dieser Saison. Im Trainingslauf schnell und fehlerfrei und in der Wertung gibt’s dann Punktabzug. Diesmal war es ein kapitaler Fahrfehler im zweiten Lauf, der richtig Zeit gekostet hat. In Summe kamen dann noch drei Pylonen dazu und so gab’s am Ende für ihn Platz 7. Den ersten Podestplatz des Tages für den AMC holte sich jemand, der im Moment wirklich einen guten Lauf hat. Olli Runge fuhr hier drei Runden mit nahezu identischen Zeiten und war dabei schlau genug, seine ganzen Fehler bereits in der Trainingsrunde zu machen. Er belohnte sich mit einem zweiten Platz und musste sich nur Joana Brenner geschlagen geben, die ihren Heimvorteil wirklich souverän nutzen konnte.

 

 

K2:   Für das beste Ergebnis in dieser Klasse aus AMC-Sicht sorgte Marius Lull. Endlich waren ihm mal wieder zwei fehlerfreie Läufe vergönnt. Zusammen mit zwei konstanten Umlaufzeiten reichte dies für einen sehr guten fünften Platz. Direkt dahinter auf Platz 6 sortierte sich an diesem Tag Nina Steffens ein. Allerdings kassierte Nina in beiden Läufen insgesamt acht Strafsekunden, was wiederum heißt, dass es für sie hier nicht ganz optimal gelaufen ist und deutlich mehr drin gewesen wäre. Auch Yannik Kleinbrod sammelte an diesem Tag ordentlich Pylonen erhielt dafür zusätzliche 10 Strafsekunden. Trotzdem reichte es in der Endwertung dank guter Fahrzeiten zu Platz 9. Für Nico Raaf lautete hier wohl das Motto: „Es gibt solche und solche Tage … heute ist wieder so einer!“ Im ersten Wertungslauf unterlief ihm fast genau derselbe Fehler wie Nico Post in der K3, was bestimmt allein schon drei bis vier Sekunden gekostet hat. Im zweiten Lauf war er dann zwar fehlerfrei unterwegs, verlor aber durch eine sehr vorsichtige Fahrweise weitere wertvolle Sekunden. Mit Platz 11 hat er dann wohl auch sein erstes Streichergebnis auf dem Zettel.

 

 

K1:   Auf diese Klasse ist in aller Regel Verlass und so sollte es auch hier sein. Bei Tim Gruss läuft’s scheinbar wieder rund und so konnte nur eine Pinne aus dem ersten Lauf Platz 1 verhindern und bescherten ihm einen sehr guten dritten Platz. Maxi Haake blieb in beiden Läufen fehlerfrei und sicherte sich damit einen guten fünften Platz. Christian Lemke hatte Platz eins schon fast auf dem (oder im) Fuß, als sich im zweiten Wertungslauf  doch noch zwei Pylonen von ihrem Platz entfernten. Das Ergebnis – Platz 6. Vincent Marks hatte auf dem, wie eingangs schon erwähnt, recht anspruchsvollen Parcours mit dem Fehlerteufel zu kämpfen. Dass er trotz 14 Strafsekunden immer noch auf Platz 12 und damit ins Mittelfeld fuhr, zeigt im Grunde nur, wie schnell und leistungsfähig dieser Junge eigentlich schon ist. Fabian Oppermann erreichte Platz 18, wobei 20 Strafsekunden auch hier ein deutlich besseres Ergebnis verhinderten. Bei Daniel Dieckmann war es ebenfalls die Fehlerquote, die ein besseres Ergebnis verhindert hat. Platz 20 wurde es am Ende für ihn. Cederick Pussack wurde an diesem Tag zum wiederholten Mal ein Opfer von Umständen, die er nicht zu verantworten hat. Mehr will ich an dieser Stelle dazu nicht sagen. Platz 22 kann hier nicht mit Pech erklärt werden und spiegelt eigentlich auch nicht seine Fähigkeiten wieder. Ein Platz im Mittelfeld sollte für ihn unter normalen Umständen durchaus realistisch sein.

 

K5:   Über diese Klasse und auch über die noch folgende K4 kann ich eigentlich nicht so viel schreiben, weil wir da schon wieder beim großen „M“ (Fastfood Kette) in Sulingen gesessen haben. Ich kann lediglich versuchen, die Zeitenlisten zu interpretieren, die mir freundlicherweise von Karina Haschke zugesandt wurden. Karina selber war in dieser Klasse die einzige Fahrerin des AMC Asendorf. Zwei Pylonen aus dem ersten Wertungslauf sind noch nicht dramatisch, aber 10 Strafsekunden und ein massiver Zeitverlust von weiteren sechs Sekunden deuten dann doch auf ein größeres Problem im zweiten Lauf hin. Damit war dann leider auch keine vordere Platzierung mehr möglich.

 

K4:   Mit zwei sehr konstanten Rundenzeiten aber leider auch sechs Strafsekunden in Summe konnte sich Jasmin Ehlers mit Platz 12 direkt ins Mittelfeld ihrer Klasse fahren. Nicht ganz so gut lief es in dieser Klasse für Henry Haschke. Zwar fuhr er in beiden Wertungsläufen nahezu identische Zeiten, aber 20 Strafsekunden im zweiten Lauf deuten auch hier auf leichte Unsicherheiten bei der Streckenführung hin.

 

Am nächsten Wochenende steht Lingen als drittletztes Rennen auf dem Plan. Ab jetzt wirbeln auch die Streichergebnisse die Tabellen durcheinander und sorgen damit sicherlich für zusätzliche Verschiebungen. 

 

Es grüßt … der Falk  
 
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