Dienstag, 24 April 2018
2009 JKS ADAC Bundesendlauf in Hassloch (update) Drucken E-Mail
Samstag, 10. Oktober 2009 22:39

Am 10./11. Oktober trafen sich die Teilnehmer aller 17 ADAC-Regionalbereiche zum Bundesendlauf in Hassloch in der Pfalz, um hier ihre Besten zu ermitteln. Die Ergebnisse bzw. Platzierungen, die unsere Fahrer dort erreicht haben, kann man als überaus erfolgreich bezeichnen.  

 

Die Kart Slalom Saison hat ja bereits seit einigen Wochen ihr Ende gefunden, doch nicht für alle. Unserer Qualifizierten Christian Lemke, Nico Raaf, Oliver Runge und Nico Post wie auch Sportsfreund Oliver Riedel hatten in den beiden letzten Wochen wieder ein volles Programm. Donnerstags wurde auf unserem Trainingsplatz in Martfeld zeitgleich mit den Bambini’s trainiert, am 04.10.fand dann das Spitzentraining in Ahlhorn statt, was mit einigen Elementen aus Theorie und Praxis sehr guten Anklang fand. 

Der letzte Donnerstag vor dem Bundesendlauf gehörte dann nur den Qualifizierten, beim “Abschlusstraining“ hatte Jugendleiter Harti dann noch mal alles gegeben und zudem noch die Freunde aus Visselhövede (Henrik Grünhagen mit Familie) eingeladen (die hatten sogar ihre Dunlop Reifen mitgebracht) somit stand dem Setup (Mach1 Kart mit SL5) des kommenden Wochenendes auch nichts mehr im Wege. Über 2 Sekunden bei jedem der 6 Fahrer war der Dunlop schneller, also gut, das wir noch einmal so trainieren konnten. Da die Wettervorhersage nicht gerade Trockenheit pur voraussagte, wurde auch noch ein Teil des Platzes gewässert und Regenreifen auf ein Kart montiert, damit die Fahrer auch noch Gelegenheit hatten, bei Nässe mit Regenreifen zu üben (was sich später auch als gut herausstellte). 

Über 40 Personen hatten sich für die Reise nach Hassloch angekündigt und über Anke Post (vielen Dank für Deine ausdauernde Mühe) eine Übernachtungsmöglichkeit gebucht. Ganz unterschiedliche Abreisezeiten am Freitag sorgten dafür, das unsere Reisegesellschaft dann so nach und nach in Mannheim anreiste (Hassloch war ja völlig ausgebucht und wo findet man auch so mal eben ein Hotel, was über 40 Personen unterbringen kann ;-))) )  

Die Navis haben wohl alle unterschiedliche Wege zum Ziel gewählt, aber das Ziel sowie der erste Eindruck war bei Allen der Gleiche. Sehr enge Gassen und besonders rot beleuchtete Häuser vermittelten einen ganz besonderen Eindruck. Wir hatten aber keine Angst (??), denn hatten wir doch extra unser Polizisten Paar dabei, da waren wir echt Sicher ;-). 

Unsere Autos hatten allerdings große Angst draußen zu bleiben, also wurden sie kurzerhand in den Keller gestellt, was auch sehr lustig war ;-) 

Das Hotel war dann eine echte Überraschung. Das Personal super freundlich, die Zimmer sehr geräumig, allerdings öfters durch Straßen und Häuser voneinander getrennt, der Frühstücksraum schon im Vorfeld für unsere abendlichen gemeinsamen Stunden “reserviert“ und irgendwie passten wir da doch alle rein und hatten unseren Spaß. Da keiner sich im Dunkeln mehr vor die Tür traute, wurden mal eben Pizzen bestellt- sicher ist sicher- waren aber super lecker und wurden einfach nicht alle, die mitgebrachten Bierkisten hingegen schon (die Reserven waren aber noch sicher verwahrt)  

Nicht alle hatten eine ruhige Nacht, sei es durch Sodbrennen (Pizza+Bier), schreiende N…. auf dem Gehweg oder einfach nur durch dieses komische Gefühl in so einem Viertel zu schlafen….so kam für einige das erlösende Frühstück am Samstagmorgen gerade recht. Der Frühstücksraum hatte uns die lustigen Stunden nicht übel genommen und es war schon alles bereit dort das erste Mahl einzunehmen, zwar nicht für alle gleichzeitig, aber es gab auch noch einen zweiten Raum, so das alle gestärkt Richtung Hassloch starten konnten. 

Die Garage gab am Morgen die meisten Autos auch wieder frei, fast alle, außer bei uns. Da wollte das Tor sich nicht öffnen lassen. Auch eine Korrektur der Chipkarte brachte keinen Erfolg. Beim 3. Anlauf erhielten wir dann einen echten Schlüssel und das Tor öffnete sich. 5 Meter weiter konnten wir dann auch schon unser Auto sehen, allerdings nicht mal eben so raus fahren und gut, sondern da hatte sich doch ein Witzbold quer davor gestellt, 4-5 mal hin und her und es konnte weiter gehen, puh. 

Da war er nun, der große Regen. Den ganzen Vortag nur Sonne, Sonne, Sonne. Auch in der Nacht war nichts von Regen zu sehen, doch jetzt war es gaaaaanz nass. Endlich, seit Jahren die erste echte Gelegenheit den anderen Gauen mal so richtig zu zeigen wo der Hammer hängt. Ich meine nicht nur auf der Strecke, - nein- die Regenjacken, die bei jedem Wetter getragen werden!!, ob Sonne, 25 Grad oder bedeckter Himmel.. Aber diesmal genau das richtige Wetter für unsere Weser Ems Jacken, da sahen die anderen Gaue mit ihren Fleecejacken ganz schön alt aus.. 

Es war knapp, als wir ankamen konnte man schon von weitem die Lautsprecherdurchsagen zur Fahrervorstellung hören. Nach Alphabetischer Reihenfolge kommt Weser-Ems ja bekanntermaßen eher später dran, daher kam der Hupenkasten “Just in Time“ an. Dies war dann der Moment, wo man seitens des Veranstalters das erste Mal auf uns Aufmerksam wurde, was sich übers Wochenende noch wiederholen sollte. 

Pünktlich begann dann die Klasse K3 mit der Streckenbesichtigung und Matthias Marks hatte an der Seite von Nico Post seinen ersten Einsatz als Betreuer bei einem Bundesendlauf. Oliver Runge wurde beim Strecke ablaufen von Hartmut Falldorf begleitet, der schon einige solche Veranstaltungen erlebt hatte.  

Als 20. Starter griff Nico Post als erster AMC’ler ins Geschehen ein. Bei noch immer im anstehendem Regen war es nicht gerade besonders einfach den Kurs zu halten. Eine Steigerung vom Probelauf zum ersten Wertungslauf um mehr als 1 Sekunde bescherte zu diesem Zeitpunkt einen 7. Platz. 

Da ab jetzt der Regen nachließ wurde auch im Laufe der Zeit die Strecke immer fahrbarer, so dass in der Folge die Fahrzeiten schneller wurden. Oliver Runge (St.-Nr. 37) erwischte im Probelauf kurz vor dem Ziel nach einem Quersteher noch eine Pylone (es war noch immer rutschig), konnte im Wertungslauf auf den Quersteher als auch die Pylone verzichten und beendetet diesen mit einem derzeitigen 12. Platz. 

Jetzt ging es in die 2. Runde und es war weiter abgetrocknet doch stellenweise noch immer leicht rutschig. Nico konnte seine Zeit im 2. Lauf dann noch mal um gut eine halbe Sekunde verringern. Olli fand im 2. Lauf sogar mehr als 1,5 Sekunden zum ersten Lauf. Die beiden konnten somit diesen Wettbewerb als 16. (Olli) bzw. 26. (Nico), was unter diesen recht schwierigen Bedingungen ein besonders gutes Resultat darstellt. Die 3. Weser-Ems-Fahrerin Charleen Langer musste sogar gleich als 3. Starterin antreten und hatte somit mit noch schlechteren Bedingungen zu Kämpfen, was in der Folge einen 33. Platz bedeutete.

Im Verlauf der Klasse 4 und 5 konnte ich noch Henrik Grünhagen’s ersten fehlerfreien Wertungslauf ansehen, bevor wir zu einer kleinen Sightseeing Tour ausschwärmten. Er wurde dann mit 2 fehlerfreien Läufen 31. Lars Dählmann wurde, (wenn ich es richtig verstanden habe) als 41. ein Regenopfer und Jannik Hesse erreichte in dieser Klasse das beste Weser-Ems Ergebnis mit Platz 19.

Während unserer Abwesenheit startete zwischenzeitlich die Klasse 5. Bastian Höper und Tobias Jalass kamen mit jeweils fehlerfreien Wertungsläufen auf die Plätze 29 und 34. Beim wieder eintreffen durften wir die aus Weser-Ems Sicht wohl spannendste Phase des Tages erleben, denn Christian Strang aus Rotenburg konnte mit 2 Super Zeiten unserem Regionalbereich die bisher beste Platzierung, einen Vizemeister in der K5, bescheren. Herzlichen Glückwunsch auch noch mal von hier.

Die im direkten Anschluss folgende Siegerehrung wurde unter der Begeisterung aller Weser-Ems’ler zu einer wahren Stimmungsschlacht, denn spätestens jetzt wurde allen anderen Gästen Klar, unsere Begeisterung kennt keine Grenzen. Im Folgenden hatte der Veranstalter ein Feuerwerk vorgesehen, was auch reichlich Anklang fand.

Nun wurde es wieder Zeit sich auf den Weg zu “unserem“ Hotel zu machen und die Autos wieder vorsichtig in die Tiefgarage einzusortieren. Nach diesem ersten Tag der Entscheidungen wurde sich wieder im Frühstücksraum unseres Vertrauens zusammengesetzt um bei einigen lustigen Gesprächen den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.

Der Sonntag begann ähnlich wie auch der Vortag, jedoch ohne Regen und auch war in der Garage keine Überraschung zu finden. Bei der Fahrervorstellung der Klassen K1 und 2 war dann die Weser-Ems Stimmung vom Abend zuvor schon gleich wieder auf guten Kurs denn auch in diesen beiden Klassen hatten wir sehr potentielle Fahrer dabei.

Die kleinsten waren als erste des Tages dran und mit Jonas Hesse (St. Nr. 3) gleich der erste Weser-Ems’ler an der Reihe. Es war zwar trocken aber recht kalt am morgen und so wohl auch noch die Fahrweise etwas defensiver als man ihn sonst kennt. Dennoch reichte es mit 2 Fehlerfreien Läufen für einen Platz 24 in der vorderen Hälfte des Starterfeldes. Sören Ölschläger tat es ihm gleich und legte mit St. Nr. 20 noch etwas zu, so das er am ende einen ebenso tollen 21. Platz belegte. Als letzter Starter aus unseren Reihen griff dann Christian Lemke ins Lenkrad und er befolgte die Anweisungen von Trainer Matthias Marks genau. Voller Angriff lautete die Devise, was dann Fahrzeiten hervorbrachte, die durchaus in der Spitze der Klasse gefahren wurden. Nach dem ersten Durchgang lag er noch auf einem Super 5. Platz, jedoch konnte sich im 2. Lauf eine Pylone nicht mehr an die Begrenzung halten, was mit 2 Strafsekunden gewertet wurde. Am Ende war es dann ein immer noch toller 15. Platz bei seiner ersten Teilnahme an einem Bundesendlauf.

In der K2 war die Nervosität nicht nur bei den Fahrern zu spüren, denn auch bei den Vätern sollte der Puls ein gewisses Maß nicht überschreiten (Hallo Horst). Florian Ahner (St. Nr. 14) als erster an der Reihe, fuhr Zeiten, die durchaus im vorderen Feld gefahren wurden. Doch leider mussten in Summe 6 Sekunden ergänzt werden, womit dann nicht mehr als Platz 44 drin war, Schade. Ähnlich erging es auch Oliver Riedel, der mit seinen Fahrzeiten durchaus auf Platz 11 hätte landen können, doch leider schlich sich auch hier jeweils eine Pylone ein, was in der Endwertung dann den 35. Platz bedeutete, auch Schade. Bei Nico Raaf war es etwas anders, denn er ließ alle Pylonen stehen, verlor nach einem schnellen Probelauf jedoch im ersten Wertungslauf einiges an Zeit, was für Ihn schlussendlich Platz 28 bedeutete. Beide Fahrer wurden übrigens von extra mitgereisten Jugendleiter Hartmut Falldorf betreut.

Bei der anschließenden Siegerehrung war natürlich wieder die volle Stimmung auf unserer Seite. Wenn es auch dafür einen Preis gegeben hätte, wären wir mit Sicherheit auf Platz 1 gelandet, was uns am ganzen Wochenende auch von offiziellen Stellen bestätigt wurde ;-))))  weiter so!

Nach der Siegerehrung trennten sich dann die Wege, denn die meisten traten jetzt die Heimreise an. Einige Fahrer haben jedoch am kommenden Wochenende in Passau noch eine Mission zu erfüllen, denn dort findet die Deutsche Kart Slalom Meisterschaft (DMSB) statt.

Liebe Fahrer, seit sicher, unsere Daumen werden gedrückt sein und unseren Jubel werdet Ihr auch dort deutlich hören.

Viel Glück an Christian Lemke, Jannik Hesse und Christian Strang.   

 

Es grüßt …

               der Uwe.

  ............. hier die ersten Bilder.   

2009 JKS ADAC Bundesendlauf in Hassloch

 

Auszug aus den originalen Seiten des ADAC Pfalz

ADAC Kartslalom Cup Bundesendlauf

Einen Parkplatz bekam man am Wochenende im Hasslocher Industriegebiet keinen mehr. Aus dem ganzen Bundesgebiet waren Fahrer und ihre Familien und Freunde angereist, um den Besten unter den jungen Kartfahrern zwischen 8 und 18 Jahren zu küren.

254 Fahrer, 508 Durchläufe und dennoch kam keine Langeweile auf. Die Zuschauer fieberten mit und wer tatsächlich mal was anderes sehen wollte, der verweilte sich bei Rahmenprogramm. Der TÜV war mit einem Rennkart-Simulator vor Ort und Fahrrad-Trimpe aus Neustadt hatte zwei BMX-Fahrräder zur Verfügung gestellt, mit denen Kinder sich im BMX-Parcours erprobten. Am Samstag führte die Trialgruppe des ADAC Pfalz vom AMC Kerzenheim waghalsige Kunststücke auf dem Motorrad vor.

Höhepunkt am Samstag: die Siegerehrung wurde um 20:30 Uhr mit einem Feuerwerk beschlossen.

Der ADAC Pfalz war in diesem Jahr Organisator dieser Veranstaltung. Ausrichter war der MC Haßloch der mit viel Freude und dem Engagement seiner ehrenamtlichen Helfer und mit der Unterstützung weiterer ADAC Pfalz Ortsclubs dieses „Großevent für die Kleinen“ gestaltete.

Mit Fabian Bauer aus Klingenmünster stellte der ADAC Pfalz in der Klasse 5 (Jahrgänge 1993, 1992, 1991) einen Meister, der sich souverän gegen seine 50 Konkurrenten durchsetzen und den Sieg in seiner Klasse einfahren konnte.

Vizemeister in der Altersklasse 1 (Jahrgänge 2001, 2000) wurde der Pfälzer Fahrer Loris Prattes aus Neuhemsbach. 

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