Mittwoch, 21 November 2018
2012 JKS Sulingen Drucken E-Mail
Montag, 10. September 2012 09:32

Saisonfinale mit olymipischen Gedanken bei der MSG Sulinger Land

Der Wettergott hatte diesjährig zum Saisonfinale ein Einsehen und beglückte alle Teilnehmer mit fantastischen Wetter. Bei gefühlten 28 Grad am lauen Nachmittag wurde die gute Laune auch durch dramatischen Motorsport nicht getrübt. Die MSG Sulinger Land hatte einen perfekten und ausgewogenen Parcour gestellt (TOP-Fahrer um die 50 Sekunden Fahrzeit bei ca. 500 Meter Fahrstrecke Cool, so geht Kart werter NFM) und leistete wie gewohnt einen souveränen Job. Sehr gute Verpflegung, konzentrierte Streckenposten und mit Peter Pohl wurde wieder die bekannte Stärke aktiviert, er leistete einen tollen Moderatorenjob ab und kommentierte fachkompetent jedweden Umlauf (Super, gerade zum packenden Saisonfinale). Als Schiedsrichter meldete sich auch unser Chef "Uwe", da er eh den ganzen Tag zugegen sein musste. Ein Kind in der K3, dass andere in der K4. Die "Messe" (bei Kirchenmusik durch Kevin im Auto der Ahner's) war noch nicht in allen Klassen gelesen, sodann starteten wir in der K3 mit dem letzten P-Lauf dieser Saison:

K3: Mit Christian Lemke (Meister) und Nina Steffens (Vize-Meisterin) standen schon seit dem vergangenen P-Lauf in Osnabrück die beiden Erstplatzierten fest. Heute mit Platz 6 für Christian (2 Pinnen im 1. Durchgang und 1 Pinne im Zweiten, bei schnellen Rundenzeiten) und Platz 4 für Nina (2 Pinnen im 2. Durchgang bei ebenfalls schnellen Rundenzeiten). Beide hatten eine konstante und tolle Saison gefahren, wurden somit für ihre super Leistungen vorzeitig belohnt. Glückwunsch an dieser Stelle Wink. Kevin Ahner und Niklas Albrecht landeten heute im hinteren Mittelfeld. Zuviele Pylonenfehler machten ein besseres Abschneiden nicht möglich. Um den 3 Platz der Meisterschaft konnten sich noch drei aussichtsreiche Fahrer nicht nur Gedanken machen. Mit Sören Oelschläger, Jonas Hesse und Tim Gruß waren die 3 zum packenden Saisonfinale angetreten. Tim müsste heute gewinnen um noch Chancen zu haben (würde damit automatisch Jonas hinter sich lassen und Sören dürfte nicht besser als Platz 5 fahren- schwieriges Unterfangen Foot in mouth). Als erster startete Tim und zauberte gleich eine tolle 52 er Zeit, jedoch mit 1 Pinne. Dann kam Jonas mit fast identischer Zeit und auch einer Pinne, gefolgt von Sören mit einer 54 er Zeit und ebenso 1 Pinne. PUH - was für ein großes Kino und Spannung pur für Eltern und Betreuerstab. Der zweite Wertungslauf stand an- Tim zauberte einen NULL-FEHLER-RITT hin und legte somit mächtig vor, Jonas mit einer weiteren Pinne gefolgt mit einer weiteren von Sören. Spannung pur bis zum offiziellen Aushang der Ergebnislisten. Dann die Bestätigung. Tim hatte die Klasse gewonnen und somit alles gegeben, zweiter wurde Jonas und dritter Sören. Die Enttäuschung war natürlich im ersten Moment für Tim groß- jedoch wusste er das er heute seinerseits alles richtig machte und die letzten 5 P-Läufe tollen Kartsport ablieferte. Sicherlich ist der 4 Platz in einer Saison immer ärgerlich, jedoch gehört auch dies mit zum Sport. Hätte, wenn und aber zählt nun nicht mehr. Glückwunsch an dieser Stelle dem Drittplatzierten Sören Oelschläger aus Rotenburg. Nach der Siegerehrung (Tim ganz oben Smile) wurden unsere 3 Teilnehmer zu den Endläufen geehrt. Papa "Hoschi" Ahner hatte mit der Eventmanagerin Tanja, für alle 5 Klassen, tolle T-Shirt bedrucken lassen. Auch Jürgen Wessendorf als Verantwortlicher des ADAC Weser-Ems gratulierte den Kindern (!!! Danke an dieser Stelle für das präsente Auftreten bei jedem P-Lauf in dieser Saison !!!) und beglückwünschte jene für ihre tollen Leistungen. Sie werden sicherlich sehr gute Vertreter für den ADAC Weser-Ems bei den Norddeutschen Meisterschaften und dem Bundesendlauf in Verden sein. !! STIMMT, denn dort wollen jene GEWINNEN !!

K2: Nach dem hochdramatischen Ende der K 3 war es für alle Beteiligten und deren Anhänger sehr schwer sich nun auf die K 2 zu konzentrieren.
Schließlich waren hier schon seit dem letzten Rennen die ersten drei Plätze und somit die Teilnahme an den Endläufen vergeben, wobei Platz 1 und 2 zwischen Merlin SINGH und Vinni MARKS noch ausgefahren werden musste und lediglich Fabi OPPERMANN als Drittplazierter feststand.

David POLOK wurde heute von Papa Adam gecoacht. Leider zerlegte er im Probelauf ersteinmal sämtliche Pylonen. Erstaunlich was David dann aber leistete. Nach dem Sitzkissenwechsel ein fehlerfreier 1. Lauf, der mit einer Zeit von 54, 34 min. Zeit in die Spitzengruppe passte.
Auch der zweite Lauf war super schnell in 56,35 min. aber leider schlugen 6 Fehler zu Buche. David belegte den achten Platz.

Tizian SCHLICHTING war auch sehr schnell unterwegs. Eine 57,54 min. Runde, leider mit 6 Fehlerpunkten und einer 58,43 min. mit 20 Fehlerpunkten. Es wurde nachher der 19. Platz. Nächstes Jahr wird angegriffen Tizian...ok?

Annika OPPERMANN kam dann in die Reihe und war mit einer 56,53 min. auch sehr schnell unterwegs. Aber leider fuhr sie das erste Tor falsch und logischerweise dann das zweite Tor auch noch. Somit hatte sie nach vier Sekunden Fahrzeit bereits 20 Fehlerpunkte auf dem Konto. Na ja...kann ja mal passieren, wenn sie den gleichen Fehler im Probelauf nicht auch schon gemacht hätte... Dann noch ne Pinne und es waren 22 Fehler. Im zweiten Lauf kam leider ein Fahrfehler dazu, sodass Anni mit einer 69,84 min. und 10 Fehler den 21. Platz erreichte.

Daniel DIEKMANN war einer der schnellsten in dieser Klasse mit 53,11 min. im 1. Lauf aber leider 4 Fehlern. Die 2. Runde fuhr er in 53,06 min. und einer Pylone. Hätte wenn und aber.... Für Daniel ein klasse Rennen der von Papa Volker mal wieder perfekt eingestellt wurde. Daniel konnte er den Pokal für den 4. Platz mit nach Hause nehmen.

Fabian OPPERMANN kippte im ersten Lauf eine Pylone bei einer Zeit von 55,30 min. und fuhr dann noch eine fehlerfreie 2. Runde in einer Zeit von 55,61 min. Für Gifhorn und Verden muss Fabi aber wieder das Gaspedal finden und ein wenig an Geschwindigkeit zulegen.

Vincent MARKS fuhr eine 54,26 min. mit 4 Pylonenfehlern und einer fehlerfreien 54,94 min. im zweiten Lauf. Auch für Vinni gilt bei den Endläufen: Gas Gas Gas!!!

Merlin SINGH von unseren Osnabrücker Freunden fuhr zwei fehlerfreie Läufe in Zeiten von 53,67 und 54,56 min. Wenn Merlin diese Leistung in den Endläufen bringen kann, ist für uns Weser-Emsler viel drin.

Herzlichen Glückwunsch dem Meister dieser Klasse Merlin SINGH vor den beiden Asendorfer Startern Vincent MARKS auf Platz 2 und Fabian OPPERMANN auf dem 3. Rang.

Was mich besonders freute, war das Abklatschen und Gratulieren zwischen den Dreien vor und nach dem Rennen. Das ist Sportlichkeit und sollte hier nochmal erwähnt werden.

K1: Unsere "Jüngsten RACER" hatten heute richtig Lust zum fahren. Ein fetter Medaillen- und Pokalregen stellte sich heute für unsere Fahrer ein. Ich dachte sogleich an die Olympischen Spiele von LONDON (Freude pur und strahlende Gesichter Smile). Marit Lemke hatte heute sogar noch eine theoretische Möglichkeit sich für die Endläufe zu qualifizieren (Sie müsste gewinnen und die anderen Aspiranten extrem Patzen). Es begann als erster AMC-Fahrer Hauke Großkurt. Der 1. Wertungslauf zu NULL und im 2. Durchlauf 2 Pinnen. Super Ergebnis für Hauke-  Platz 15 heute bei 19 Teilnehmern. Dann folgten Kim-Vera Habekost und Darius Nitu. Beide heute nicht vom Glück verfolgt- beide fanden nicht die Ideallinie. Leider zuviele Pylonenfehler, daher Plätze in der zweiten Tabellenhälfte. Für Kim und Darius die erste Saison und ich finde mit tollen Endergebnis. Darauf lässt sich aufbauen für die nächste Saison. Dann der gewohnte Auftritt der "Gruss-Brothers". Beide gut von ihren "Mentaltrainern" (nicht psychologischer Dienst- wie von Peter Pohl genannt !!) eingestellt fuhren Sie heute ganz weit nach oben. Mit Platz 5 und 6 wurden sie belohnt. Gerade zum Ende der Saison zeigten beide ihr wahres Können. Weiter machen, Konzentration auf den Punkt wie heute und dann wird es zur nächsten Saison noch besser Wink. Marit hatte sich viel vorgenommen, hatte aber in dem ersten Barnstorfer heute ihren (ihre) Meister (Meisterin) gefunden. Die Pinnen wollten einfach nicht stehen bleiben. Jeweils 2 Pinnen pro Durchgang ließen den Wunsch zu mehr verpuffen. Toll aber der Umgang mit einer solchen Situation. Realistisch zog Sie Bilanz und war mit der Leistung ihrer ersten Saison mehr als zufrieden. Mit Platz 6 in der Endabrechnung zur Meisterschaft war sie der beste AMC-Pilot (Pilotin) und bestes Mädchen dieser Klasse. Glückwunsch an dieser Stelle Kiss (und Bussie von Mama, Bruder und Papa). Mit Leon Oldewage (AMC Diepholz), Moritz Ralf (MSG Visselhövede) und Justin Dalchau ((mehr als nur Glück gehabt !!)- Osnabrücker Land)) stehen auch die Teilnehmer zu den Endläufen fest. Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen in Gifhorn und Verden. Eine tolle Saison fuhr auch Pascal Raabe vom AC Verden. Leider wurde er heute nicht für sein engagiertes Fahren belohnt. Er war die Hoffnung des Ortsclub AC Verden, der diesjährig den Bundesendlauf austrägt. Schade, aber so ist Sport Cry

K5: In der K5 – der vorletzten Klasse im finalen P-Lauf der diesjährigen ADAC Meisterschaft gab es zwar keine wichtigen Entscheidungen mit AMC Beteiligung mehr, aber für die drei bereits feststehenden Qualifizierten dieser Klasse ging es dennoch um sehr viel. Hatten doch „unser“ Olli Runge, Lars Dählmann und Jannik Hesse die theoretische Chance auf den Meistertitel.

Einziger AMC Starter war wie immer Henry Haschke. Der konnte heute sogar recht zufrieden mit seiner Leistung sein, denn ihm gelangen hier zwei absolut schnörkellose, fehlerfreie und konstante Runden. Da ihm aber 2 Sekunden pro Runde auf die Spitze fehlten, wurde es auch hier leider nichts mit einem Podestplatz. Schade, ich glaube, alle hätten ihm das gegönnt.

Olli fuhr als erster der drei bereits Qualifizierten eine hammerschnelle Runde und blieb dazu noch fehlerfrei. Lars wollte es ihm gleich tun und erwischte einen ähnlich perfekten ersten Lauf, der lediglich eine halbe Sekunde langsamer war. Jannik als letzter Starter leistete sich den Klops des Tages. Er erwischte eine total verkorkste Runde mit 1,5 Sekunden langsamerer Fahrzeit und noch dazu 8 Strafsekunden für seine gesammelten Werke an Pylonen. Olli legte die Latte im zweiten Lauf wieder mega hoch indem er seine Leistung aus dem ersten Lauf kopierte. Das hat der Lars danach zwar ähnlich gut hinbekommen, aber das reichte natürlich nicht mehr, um unseren Olli noch abzufangen. Für Jannik ging es hier nur noch um Schadensbegrenzung und den Beweis, dass seine erste Runde einfach nur Pech war. Mit einer hammergeilen Zeit und Null-Fehlern konnte dann auch genau das schlussendlich geklärt werden. Der Meistertitel war für Jannik dennoch futsch. Den holte sich der Lars und Olli holte sich den Tagessieg.

K4: In der letzten Klasse des Tages waren die Würfel für die Qualifizierten bereits in der Vorwoche beim MSC Osnabrücker Land gefallen. Spannend war es dennoch allemal, denn diese Klasse beinhaltet beeindruckende 7 AMC Starter.

Jendrik Berger war der erste AMC Fahrer, der den Parcours in dieser Klasse unter die Räder nahm. Im ersten Lauf noch recht verhalten, fand er im zweiten Lauf noch fast eine Sekunde auf der Piste. Zusammen mit einer relativ geringen Fehlerquote ergab dies einen achtbaren 13. Platz bei 23 Startern.

Unsere Pia war die zweite Starterin vom AMC und sie wollte es richtig knacken lassen. „Ich fahre wie ein Mann!!!“ hörte ich sie noch sagen und dachte „Hhmmh, nur so kann‘s gehen“. Sie hatte sich beim Film „The Fast and the Furious“ wohl eher an furious gehalten, denn am Ende musste sie leider in Summe 8 Pinnen auf der Habenseite verbuchen.

Ein Umstand, den Nico Raaf in dieser Saison auch des Öfteren herbeigeführt hatte. Heute aber war alles anders. Zwei fehlerfreie Runden mit nahezu identischen Zeiten (52,31 und 52,39) bescherten Nico heute einen hervorragenden 5. Platz. Super, geht doch! Was wohl bei regelmäßigem Training drin gewesen wäre?

Mein persönlicher Mann des Tages war heute allerdings Marius Lull. Super entspannt und ebenso motiviert ging er hier zu Werke und kam mit zwei absoluten Hammerzeiten ins Ziel (51,96 und 51,96). Ohne die beiden blöden Pinnen im zweiten Lauf wäre heute Platz 3 möglich gewesen. Mit vier Strafsekunden auf Platz 9 ist dennoch ein Top Ergebnis – Respekt Marius.

Dann kam der Mann mit der großen Brechstange. Andrej Schekolow hatte heute wirklich das ganz große Teil dabei. Ging im ersten Lauf trotz aggressiver Fahrweise noch alles gut (keine Fehler), blieb das Brecheisen im zweiten Lauf an der einen oder anderen Stelle hängen, was in der Konsequenz  8 Strafsekunden und Platz 15 bedeutete. Schade Andrej, manchmal ist weniger eben mehr. Dass du es drauf hast, wissen wir genau.

Nico Post war in dieser Saison oftmals die große Wundertüte. Man wusste nie genau was drin war – oder was rauskam. Hier war der Drops bereits gelutscht und er konnte ohne Risiko volle Attacke reiten. Tat er dann auch, verpasste Platz 1 mit 50,31 und 51,03 nur knapp. Schuld war mal wieder die Kreiselausfahrt, wo die äußere Pinne keinen Bock mehr hatte und einfach abhaute. Aber der 2.Platz ist ja auch toll, oder? Ich denke, Nico war durchaus zufrieden.

Man darf ihn an dieser Stelle wohl noch einmal AMC Neuzugang nennen, denn mit dem Meistertitel 2012 holt er ihn das erste Mal auch für den AMC Asendorf – Florian Ahner. Angetreten laut Papa Horst, um auch hier zu gewinnen, gab es  für ihn in der Hauptsache nichts zu verlieren, denn sein erster Platz in der Meisterschaft war auch schon seit letzter Woche „saved“. Also ging er als letzter Starter auf die Reise, als gäbe es kein Morgen und am Ende wird geschaut, was dabei raus kommt. Zwei tolle Zeiten waren es in jedem Fall (50,20 und 50,39), allerdings gönnte er sich auch in jeder Runde eine Pinne. Zu viel, um hier und heute noch aufs Treppchen zu fahren. Egal, der 4.Platz ist erstens ein tolles Ergebnis und zweitens sowieso nur Kosmetik.

Mit Platz 1 (Florian Ahner) und Platz 3 (Nico Post) in der Meisterschaft fahren zwei weitere AMC Fahrer zu den Endläufen und repräsentieren dort nicht nur den ADAC Weser-Ems, sondern gemeinsam mit Nina Steffens, Vincent Marks, Fabian Oppermann und Christian Lemke auch den AMC Asendorf.

Wir wünschen euch viel Spaß, viel Glück und natürlich maximale Erfolge.

 

 
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