Dienstag, 18 Dezember 2018
2011 Rallye Stemweder Berg Teambericht Albert/Suling Drucken E-Mail
Dienstag, 21. Juni 2011 20:59

Teambericht Albert/Suling zur  41. Rallye Stemweder Berg

vom 18.06.2011

 

Die Rallye Stemweder Berg bot viele verschiedene WPs und vor allem wechselndes Wetter.  Wir gingen mit der Startnummer 48 ins Rennen, wobei die Startnummern nicht die Startreihenfolge festlegte. Start für uns war am Samstagmorgen um 08.44 Uhr.
Zu dieser Zeit konnten wir das Wetter nicht einschätzen. Der Himmel sah dunkel aus und es wehte ein ordentlicher Wind. Die Nachrichten von drei Wetterdiensten boten drei verschieden Vorhersagen. Eigentlich wussten wir nur, irgendwann wird es heute nass. Die Reifenwahl war also nicht einfach.

Die WP1 war ein Rundkurs. Hier wurde leider ein langsamerer Teilnehmer vor uns reingestartet. Dank seiner Mithilfe konnten wir diesen aber ohne großen Zeitverlust überholen. In der Ausfahrt der Prüfung hatten wir dann eine Begrenzungsbarke zu eng genommen. Dadurch haben wir uns leider den linken Spiegel abgeschlagen.

Nun mussten wir die WP2 halt ohne Spiegel starten. Dieses war eine kurze Sprintprüfung. Auf längeren Geraden folgten rechtwinklige Abzweige.  Diese lief für uns ohne Probleme.

Die WP3 war dann wiederum ein Rundkurs. Unseren Rhythmus hatten wir nun gefunden und so absolvierten wir die 12 Kilometer ebenfalls ohne große Komplikationen.

Nun ging es in den ersten Service. Hier wartete bereits unser Servicemann Christoph Reineke. Zusätzlich besuchte uns das Team Markus und Sebastian Schulz. Diese starteten ebenfalls auf einem Opel Kadett, vielen jedoch in WP1 aus. Diese spendeten ihren Außenspiegel „damit etwas vom Wagen das Ziel sieht“. Schnell montiert ging es in die zweite Runde.

Der Himmel zog langsam zu und die Frage, ob wir die richtigen Reifen aufgezogen haben, wurde immer größer. Die WP1 wurde wiederholt. Diesmal war der Abstand zur Baake groß genug und wir erreichten mit allen Außenspiegel das WP-Ende. Nun begann es leicht an zu tropfen und in den nächsten Minuten wurde daraus ein Schauer. Wir hatten also großes Glück, trocken angekommen zu sein.
Auf dem Weg zur fünften Prüfung, ein schneller Sprint, ging der Schauer auch schon wieder zu Ende. Bis zum Start der Prüfung war viel Wasser bereits von der Straße abgeflossen. Unsere Trockenreifen konnten mit der Restfeuchtigkeit gut funktionieren und so lief auch diese Prüfung ohne Schwierigkeiten.
Die WP6 war auch nahezu trocken. Kniffelig wurde es in den Waldstücken, da hier rutschige Stellen entstanden sind. Hier waren wir einmal etwas spät mit unseren profilarmen Reifen auf der Bremse, so dass wir zurücksetzen mussten. 

Der Halbzeitservice stand an. Ein Blick auf die Zwischenzeitenliste zeigte, dass bereits viele Teams mit Problemen zu kämpfen hatten. Für uns stand deshalb die Zielankunft an oberster Stelle. Zur Sicherheit schnallten wir ganz weiche Trockenreifen auf die Hinterachse. Am Ende des Service mussten wir jedoch einen weiteren Verlust hinnehmen. Unser Servicemann musste auf Grund eines privaten Termins nach Hause.

Den Zuschauerrundkurs WP7 sowie die bereits bekannten Prüfungen der WP2 und WP3 absolvierten wir ohne Aufregung. Der Himmel blieb trocken. Jedenfalls bis zum Ende der WP9. Kurze Zeit nachdem wir mit der Prüfung durch waren, öffnete sich der Himmel und innerhalb kürzester Zeit stand alles unter Wasser. Zum Glück war nun eine Zwangspause sowie der letzte Service angesetzt. Zum Ende des Service sahen die Straße schon wieder trocken aus. Trotzdem gingen wir auf härtere Regenreifen. Schließlich war nicht abzusehen, ob noch ein Schauer herunterkommt bzw. wussten wir nicht, wie die Prüfungen 15 Kilometer entfernt aussahen. Wir beide mussten für den letzten Service selbst Hand anlegen. Trotz der knappen Servicezeit erreichten wir pünktlich – eine Minute ist noch pünktlich - die Zeitkontrolle.

Die WP10 war auf den Geraden bereits komplett trocken. In den Kurven lag jedoch viel feuchter Dreck vom Schneiden. Hier konnten wir dank der Reifenwahl eine sehr gute Zeit erzielen.
In WP 11 riskierten wir nicht mehr so viel, da das Ziel in Reichweite war. Aber auch hier entgingen wir knapp einem großen Regenschauer. Gerade kurz vor dem Zielbogen kam der nächste Regenguss.

Das Ergebnis stimmte uns sehr zufrieden. Sind wir mit dem Ziel, Platz 5 zu erreichen, in das Rennen gestartet, konnten wir am Ende den Pokal für den 2. Platz nach oben strecken. Außerdem konnten wir den orangen Außenspiegel vom Team Schulz ins Ziel bringe.

Nun bereiten wir alles wieder für den nächsten Lauf vor. Dieser letzte Vorlauf der ADAC Rallye Masters findet am 01. Und 02. Juli in Osterode im Harz statt.

http://www.youtube.com/user/rallyekadett

 
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