Dienstag, 23 Januar 2018
2009 JKS MSG Visselhövede Drucken E-Mail
Sontag, 14. Juni 2009 09:00

JKS MSG Visselhövede
Der 14.Juni 2009 war nicht nur der Tag, an dem in Visselhövede der sechste Lauf zur Meisterschaft des ADAC Weser Ems stattfand, sondern wir hatten hier sogar schon wieder Bergfest für diese Meisterschaft. Vorentscheidungen sind natürlich noch nicht gefallen, Tendenzen sind aber hier und da durchaus schon erkennbar. Und da sieht es für die Fahrer des AMC Asendorf im Moment eigentlich recht viel versprechend aus. Aber der Reihe nach:

K3:   Die traditionell erste Klasse des Tages startete hier überpünktlich schon ein paar Minuten vor 9.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und bereits angenehmen Temperaturen. Timo Matheus als erster AMC Starter machte seine Sache recht gut und holte sich mit insgesamt 2 Pylonen Platz 15. Sean Fejzuli fuhr zwei super konstante Rundenzeiten, gönnte sich aber eine Pinne und belegte hier  letztlich Platz 11. Pia Steffens probiert momentan ein paar neue Dinge beim Fahren aus und hat auch keine Scheu, dies im Wettkampf zu tun. Und eines ist offensichtlich. Schnell ist sie geworden! Mit ihren Fahrzeiten gehörte sie hier durchaus zur Spitzengruppe und sicherte sich am Ende trotz zweier Pylonen Platz 6. Olli Runge begann hier fulminant, konnte seine tolle Umlaufzeit aber leider nicht fehlerfrei ins Ziel retten. Ein fehlerfreier zweiter Lauf bescherte ihm inklusive  4 Strafsekunden aus dem ersten Lauf Platz 4. Auch Nico Post ließ im ersten Umlauf eine Pylone nicht an ihrem Platz, machte es aber im zweiten Lauf besser. Mit zwei schnellen und konstanten Rundenzeiten erreichte er mit Platz 2 das beste  Ergebnis der AMC Fahrer in dieser Klasse.

K2:   Die zahlenmäßig stärkste Klasse wurde von einigen nicht in der Meisterschaft eingeschriebenen Fahrern eröffnet. Mit Jendrik Berger und Andrej Schekolow waren hier zwei relativ neue AMC Starter dabei. Mit bereits durchaus konstanten Fahrzeiten belegten die Beiden die Plätze 26 und 24. Tragischer Held des heutigen Tages war Yannik Kleinbrod. War er im ersten Lauf fehlerfrei auf einem wirklich guten Weg nach vorn, so zerstörte eine kleine Unaufmerksamkeit im zweiten Lauf alle Hoffnung auf eine gute Platzierung. Wirklich flott unterwegs verklemmte sich im Kreisel eine Pylone am Vorderrad und machte das Kart unlenkbar. Die  Folge waren viele mitgerissene Pylonen, massiver Zeitverlust und dadurch am Ende leider nur Platz 29. Bei Marius Lull passte hier alles zusammen und zwei fehlerfreie Läufe bedeuteten für ihn Platz 8. Die Hinterachse eines Slalomkarts als Lenkhilfe zu benutzen ist nicht ganz ungefährlich. Diese bittere Erfahrung musste Nico Raaf machen. Zwei mit dem Heck weg gewischte Pylonen bedeuteten in dieser Klasse dann auch einen Durchmarsch bis auf Platz 7. Bei Nina Steffens ist aus meiner Sicht eine der oben genannten Tendenzen erkennbar. Mit zwei wirklich schnellen und fehlerfreien Umläufen sicherte sie sich hier mit Platz 2 nicht nur das beste AMC Ergebnis dieser Klasse, sondern auch die sechste „Top 6“ Platzierung im sechsten Rennen dieser Weser Ems Meisterschaft.

K1:   Von den 24 Startern dieser Klasse waren heute sage und schreibe 8 Fahrer, also ein Drittel, die hier für den AMC Asendorf an den Start gingen. Ich glaube, hier bekommt das Wort Jugendarbeit eine neue Dimension. Und so hatten wir in dieser Klasse schon aufgrund der Starterzahl eine Chance auf maximale Pokalausbeute. Am Ende gingen dann auch fünf der zehn vorhandenen Pokale an Fahrer des AMC Asendorf. Daniel Dieckmann und Fabian Oppermann – zwei noch relativ unerfahrene Kartfahrer - machten ihre Sache recht gut und erreichten die Plätze 23 und 21. Vincent Marks als einer der jüngsten Starter dieser Klasse, arbeitete sich wieder sehr sauber mit ansprechenden Zeiten durch diesen recht lenkintensiven und damit kräftezehrenden Parcours. Mit Platz 12 verwies er knapp die Hälfte seiner Konkurrenten auf die Plätze. Dem Meisterschaftsführenden  der Klasse – Christian Lemke wurde der einsetzende Regen im zweiten Lauf am meisten zum Verhängnis. Unangefochten auf 1 im ersten Lauf „schwamm“ er im zweiten Lauf als letzter Starter des Feldes mit zwei weiteren Pylonen immerhin noch auf Platz 8. Maxi Haake erwischte es ähnlich hart wie Chrissi. Ein fehlerfreier zweiter Lauf „spülte“ ihn zum Glück aber nur auf Platz 6 zurück. Lea Habekost erwischte kurz davor noch einen trockenen zweiten Lauf und setzte sich mit guten Fahrzeiten und zwei Pylonen auf Platz 4. Das Genie und Wahnsinn manchmal dicht beisammen liegen ist kein Gerücht. Der Beweis dafür ist Cedrick Pussack. Diesmal war es ein kleiner Geniestreich, der ihm bei konzentrierter und beherzter Fahrweise einen sensationellen dritten Platz bescherte. Der Winner des Tages heißt Tim Gruß. Sicherlich ein wenig begünstigt durch zwei Läufe im Trockenen war es aber auch seine besonnene und konzentrierte Fahrweise, die ihn an alte Stärken anknüpfen ließ und ihm am heutigen Tag den Sieg brachte.

K4:   In der K4 wurden vergleichsweise wenig Fehler gemacht, so dass es hier rein auf die Fahrzeit ankam. Unsere beiden Starter Jasmin Ehlers und Henry Haschke kamen dann auch beide fehlerfrei ins Ziel und holten sich mit recht ansprechenden Fahrzeiten die Plätze 6 und 8.

K5:   In der ganzen Klasse K5 sind insgesamt nur sechs Pylonen gefallen. Wahnsinn! Auch Karina Haschke als einzige Starterin des AMC Asendorf in dieser Klasse hatte zwei fehlerfreie Läufe auf dem Zettel, was ihr an diesem Tag Platz 10 bescherte.

Kurzes Fazit zur Halbzeit: Mit sechs derzeit qualifizierten Fahrern haben wir fast die Wunschquote unseres ersten Vorsitzenden erfüllt ;-) . Auch wenn dies nur eine Momentaufnahme ist, hoffe ich, dass wir am Ende der Saison vielleicht noch besser da stehen.

Es grüßt … der Falk

 
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